Seiteninhalt

Kita Schatztruhe

Kinderkrippe und Kindergarten

In der städtischen Kita Schatztruhe werden 36 Krippen- und 50 Kindergartenkinder im Alter von 0 Jahren bis zum Schuleintritt betreut.

Die Kita befindet sich in zwei Häusern im südlichen Teil von Ingolstadt, im Ortsteil Knoglersfreude. Sie liegt in einem ruhigen Wohngebiet, mit kurzem Fußwegen ins Grüne und zum nahe gelegenen Wald. Die Kindertageseinrichtung ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.


Bring- & Abholzeiten

Die Bringzeit ist von 07:15 bis 08:45 Uhr.

Die Abholzeit richtet sich nach der Stundenbuchung.

Zur Abholung der Kinder sind berechtigt:

  • Personensorgeberechtigte des Kindes
  • Abholberechtigte durch Auflistung im Betreuungsvertrag
  • Personen, die nicht als abholberechtigt im Betreuungsvertrag aufgelistet sind, benötigen das schriftliche Einverständnis der Personensorgeberechtigten und müssen am Tag des Abholens ihren Personalausweis mit sich führen
  • Geschwister, die mindestens 13 Jahre alt sind

Schließzeiten

Tag/Zeitraum Grund der Schließung

Mo., 02.08. bis

Mo., 23.08.2021

Sommerferien

Mi., 03.11.2021

Konzeptionstag

Do., 23.12.2021 ab 14 Uhr bis

Fr., 07.01.2022

Weihnachten

Di., 01.03.2022 ab 12 Uhr

Faschingsdienstag
Fr., 08.04.2022 Teamtag
Fr., 27.05.2022 Brückentag

Fr., 10.06. ab 12 Uhr bis

Fr., 17.06.2022

Pfingsten

Fr., 05.08. ab 14 Uhr bis

Fr., 26.08.2022

Sommerferien

Es ist jeweils der erste und letzte Ferientag angegeben.

Tagesablauf

Vormittag

Bringzeit

Eine aufmerksame Begrüßung der Kinder und deren Familien sowie die zugewandte Gestaltung des Übergangs von Familie in die Kita, leiten den Tag für das Kind ein.

Gleitende Brotzeit

Die Mahlzeit findet in einer wertschätzenden Atmosphäre statt und die individuellen Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt.

Morgenkreis in den Stammgruppen

Der Morgenkreis fördert das Zugehörigkeitsgefühl und bietet Orientierung. Lieder, Geschichten, Spiele und Gespräche über den Verlauf des Tages, über die Ideen und Themen der Kinder, finden statt.

Freie Lern- und Spielzeit

Die Pädagogen/-innen beobachten aufmerksam und feinfühlig die Spielsituationen und lassen sich aktiv von den Kindern in ihr Spiel einbinden. Auf der Basis dieser Beobachtungen setzt die Fachkraft Impulse zu weiteren Entwicklungsschritten.

Gezielte Aktivitäten

Lerninhalte werden für die Kinder altersentsprechend aufbereitet und fokussieren unterschiedliche Bildungsbereiche, wie z. B. Schulvorbereitung oder Bewegung. Die Pädagogen/-innen motivieren und begleiten.

Projektarbeit

Der Fokus liegt auf den Fragen der Kinder. Pädagogen/-innen greifen die Interessen der Kinder auf, geben Impulse und ermutigen dadurch weiter an einem Thema zu forschen. Ein Projekt entsteht.

Gartenzeit und Spaziergänge

Aktivitäten außerhalb der Kita geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Wissen über die Natur und die Umwelt zu erweitern. Bewegung ist für die gesamte Entwicklung der Kinder bedeutsam. Der natürlichen Bewegungsfreude des Kindes wird viel Raum gegeben.

Begleitung der Körperpflege

Die Körperpflege und das Wickeln der Kinder finden in liebevollem Umgang statt und werden begleitet von einer respektvollen Haltung und sprachlichem Dialog.

Mittagszeit

Gemeinsames Mittagessen

Mahlzeiten bieten den Kindern die Möglichkeit zur Begegnung und zur Bildung. Eine angenehme Atmosphäre bei Tisch entsteht, wenn Kinder selbstbestimmt für sich und für die Tischgemeinschaft agieren können.

Ruhe-/Schlafenszeit

Eine Ruhezeit ist für die Entwicklung der Kinder unabdingbar. Ruheinseln und feste Schlaforte bieten Antworten für die individuellen Bedürfnisse der Kinder. In dieser Zeit ist eine Abholung nicht sinnvoll.

Begleitung der Körperpflege*

Nachmittag

Freie Lern- und Spielzeit* / Gezielte Aktivitäten* / Projektarbeit* / Gartenzeit * / Gleitende Brotzeit* / Begleitung der Körperpflege*

* wie oben beschrieben

Abholzeit je nach Buchung

Ein kurzer Austausch zwischen Erzieherin, Kind und Abholberechtigten gibt die Möglichkeit Wichtiges zu übermitteln.

Personal

Das Team der Kindertageseinrichtung wird von einer Gesamtleiterin, einer Fachbereichsleiterin für Personal/Pädagogik und einer Fachbereichsleiterin für Eltern/Organisation geführt, die für mehrere Einrichtungen in einem Cluster zuständig sind. Jedes Haus hat, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, pädagogische Fachkräfte, pädagogische Ergänzungskräfte sowie mindestens einer/m hauswirtschaftlichen/m Mitarbeiter/in. Die Stadt Ingolstadt bildet Personal aus und somit sind stets auch Praktikanten und Praktikantinnen aller pädagogischen Berufsgruppen in unseren Einrichtungen vertreten.

Räumlichkeiten & Außenanlage

Räumlichkeiten

Die Kinderkrippe befindet sich in der Eisvogelstraße 47. Den Kindern stehen drei Gruppenräume und ein Spielflur zur Verfügung. Der Sanitärbereich ist altersgerecht ausgestattet.

Die Kita Schatztruhe,die in einem Gebäude gegenüber in der Eisvogelstraße 44 untergebracht ist, stehen für die Kindergartenkinder zwei Gruppenräume mit einem gemeinsamen Verbindungsraum bereit. Die Gruppenräume sind mit verschiedenen Spielbereichen ausgestattet. Angrenzend an die Gruppenräume befindet sich der Sanitärraum.
Der große Eingangsbereich wird als Bewegungs- und Spielbereich genutzt. Für das Mittagessen gibt es einen Speisebereich.
Die Turnhalle mit Nebenraum wird für Bewegung und gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen genutzt.

Außenanlage

Auf einer großen Außenspielfläche befinden sich für die Kleinen eine Sandkiste sowie Tipi-Zelte und eine kleine Spielanlage.

Die Kita Schatztruhe verfügt über einen großen Garten, der mit altersgerechtem Spielmaterial ausgestattet ist. Den Kindern stehen ein Sandkasten mit Matschanlage, sowie ein separater Sandkasten, Klettermöglichkeiten, eine Rutsche, ein Trampolin mit Fallschutz, eine Vogelnestschaukel und verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung.

Regelmäßig werden in der Umgebung öffentliche Spielplätze, Felder und Fluren sowie der angrenzende Wald genutzt.

Kooperation & Vernetzung

Zusammenarbeit mit der Schule

Die Kindertageseinrichtung pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule im Stadtteil.
Die Kooperationspartner der Einrichtung besprechen gemeinsame Aktivitäten, die den Übergang für die Vorschulkinder erleichtern sollen. Erzieher/innen und Grundschullehrer/innen tauschen sich regelmäßig aus, die Einwilligung der Eltern vorausgesetzt.
Der Seh- und Hörtest und die Vorschuluntersuchung durch das städtische Gesundheitsamt finden jährlich in der Kindertageseinrichtung statt.

Fachdienste

Die Kooperation mit anderen fachlichen Einrichtungen und Diensten ist ein fester Bestandteil der Arbeit in der Kindertageseinrichtung. Bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern wird mit mobilen Fachdiensten, Beratungsstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Ärzten zusammengearbeitet.

Kontakte im Umfeld

Die Kita Schatztruhe ist eng mit der Grundschule Haunwöhr und der Grundschule Hundszell vernetzt.

Die städtische Simon-Mayr-Sing- und Musikschule bietet als externer Anbieter „Musikalische Frühförderung“ in den Räumen der Kita an.

Zudem besteht ein enger Kontakt zu folgenden Einrichtungen:

  • Stadtbücherei
  • Gartenamt
  • Feuerwehr
  • Stadttheater

Essen & Trinken

Frühstück

Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, für Müsli steht Milch zur Verfügung.
Einmal im Monat findet ein Geburtstagsfrühstück statt, das von den Eltern in Absprache mitgebracht wird.

Mittagessen (Kinderkrippe)

Die Kinder erhalten ein schmackhaftes, abwechslungsreiches kindgerechtes Mittagessen, das täglich warm angeliefert wird mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Mittagessen (Kindergarten)

Die städtischen Kindertageseinrichtungen bieten täglich ein warmes Mittagessen mit einem Bioanteil von mindestens 50 Prozent an.
Die Speisen werden nach dem Cook & Freeze-Verfahren vom Essensanbieter bis zu einem bestimmten Punkt vorgegart und anschließend in den „Tiefkühlschlaf“ versetzt, um die Frische der Produkte zu bewahren. In den Kitas werden diese dann auf den Punkt fertig zubereitet.
Ergänzend dazu gibt es Obst, Rohkost, Salate oder Milchprodukte. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Die Abrechnung des Mittagessens erfolgt auf den Tag genau. Der Preis für ein Mittagessen ist der Gebührensatzung (§ 4 Abs. 5) zu entnehmen.

Nachmittagsbrotzeit

Die Kinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit.

Getränke

Jeden Tag stehen den Kindern Getränke zur Verfügung, die von der Kita bereitgestellt werden. In den Wintermonaten wird zusätzlich ungesüßter Tee angeboten.

Frischkost: Obst, Gemüse als Rohkost, Milchprodukte

Über den Tag verteilt essen die Kinder zu den meisten Mahlzeiten entweder frisches Obst oder Gemüse als Rohkost oder Milchprodukte.

Pädagogische Konzeption


Kinderkrippe Schatztruhe

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der  UN Kinderrechtskonvention (1989) und der  UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu eine, im Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Eingewöhnung - erster pädagogischer Schwerpunkt in der Krippe

Der Übergang von zu Hause in die Krippe bedeutet für das Kind eine neue Herausforderung. Das Kind erlebt die erste, längere Trennungsphase. Das Kind hat in dieser Zeit einiges zu bewältigen. Es muss sich an neue Räume gewöhnen, Kontakte knüpfen, einen neuen Tagesablauf kennenlernen und sich als Teil einer neuen Gruppe zurechtfinden. Wir möchten der Eingewöhnung genügend Raum geben, da in dieser entscheidenden Phase viele wichtige Lernprozesse getätigt werden.

Portfolio

Das Portfolio ist ein Entwicklungsbuch, das in kindgerechter und positiver Form die Entwicklung und die Lernschritte des Kindes dokumentiert. Das Portfolio darf auch von den Eltern mitgestaltet werden und verbleibt bis zum Ende der Krippenzeit in der Einrichtung.

Themenwochen

Durch genaues Beobachten der Kinder kann das pädagogische Personal erkennen welche Themen für die Kinder gerade interessant und aktuell sind. Diese Themen werden dann in einer Themenwoche erarbeitet und verschiedenste Angebote dazu durchgeführt

Orientierung am Jahreskreis und an Festen

Natürlich möchten wir den Kindern Traditionen und Gebräuche näherbringen und vermitteln. Deshalb feiern wir mit den Kindern St. Martin, Nikolaus, Weihnachten und Ostern. Für die Vorbereitung nehmen wir uns einige Wochen Zeit und greifen die Anlässe als Themen in unserem pädagogischen Alltag auf.

Entwicklungsgemäßer Ansatz

Jedes Kind entwickelt sich in Phasen, die aufeinander aufbauen. Die Lern- und Bildungsaktivitäten orientieren sich an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes und der Kindergruppe. Hierbei gilt es, die von den Kindern eigene Lernfreude, Experimentierlust und Neugierde zu nutzen und zu fördern.

Sprach- und medienkompetente Kinder

"Das Wichtigste ist, dass Kinder Bücher lesen, dass ein Kind mit seinem Buch allein sein kann.  Dagegen sind Film, Fernsehen und Video eine oberflächliche Erfahrung." - Astrid Lindgren

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, sowie für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben.

Unsere Kinder erfahren eine Gesprächsatmosphäre, die durch Akzeptanz, Offenheit, Vertrauen und Freundlichkeit gekennzeichnet ist. Wir hören jedem Kind aufmerksam zu und bestärken es dadurch seine Erlebnisse, Ideen und Vorstellungen zu äußern. Durch die vorbereitete Umgebung während der Freispielzeit und durch gezielte Lernangebote mit (Bilder-)Büchern, Versen, Reimen, Geschichten, Fingerspielen und Märchen entwickeln Kinder in ihrer Altersgruppe Sprachkompetenz, die ganz wesentlich zur Sprachentwicklung beiträgt.

Fragende und forschende Kinder

  • Wir sollten Kindern nicht Fragen beantworten.
  • Wir sollten bei Kindern Fragen auslösen.
  • Und sie selbst nach Antworten suchen lassen.“

(L. Lauger)

Der Forscherdrang der Kinder ist unerschöpflich. Mit großem Interesse experimentieren, beobachten und erforschen sie.

Wir unterstützen die Kinder dabei, indem wir sie mit unterschiedlichen Materialien experimentieren und bauen lassen.

Wir beobachten mit ihnen die Natur mit ihren Veränderungen, indem wir regelmäßige Spaziergänge zu den nahegelegenen Feldern und dem Wäldchen unternehmen.

Die Welt der Kinder ist voller Mathematik, da sich geometrische Formen, Zahlen und Mengen überall verbergen, ob beim Zählen der anwesenden Kinder im Morgenkreis oder beim Sortieren der Mengen nach Farben, Formen und Größe.

Künstlerisch aktive Kinder

"Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben." - Albert Einstein

Jedes Kind besitzt von Geburt an die Anlage zu Musikalität und Kreativität. Es hat Freude daran, den Geräuschen, Tönen und Klängen in seiner Umgebung zu lauschen und diese selbst zu produzieren. Gehörte Musik setzt es in der Regel spontan in Tanz und Bewegung um.

Bei uns im Haus kommen die Kinder in vielerlei Arten mit Musik in Berührung. Sei es aktiv als auch passiv. Regelmäßig setzen wir unsere Stimme im Gesang und die verschiedensten Musik- und Rhythmusinstrumente ein, mit denen die Kinder auch frei experimentieren dürfen.

Uns ist bewusst, wie wichtig Musik für das Wohlgefühl und für das Erlernen von sozialen Kompetenzen ist, wie sehr sie sprachliche Fähigkeiten verbessern kann und das aufmerksame Zuhören schult, sowie intellektuelle Fähigkeiten und das Körperbewusstsein positiv verstärkt.

Ästhetische Bildung und Erziehung hat immer auch mit Kunst und Kultur zu tun. Kinder sind von Natur aus neugierig, experimentierfreudig und zeigen Freude am schöpferischen Tun.

Um kreatives, phantasievolles Spielen voraussetzen zu können, ist es wichtig, dass unsere Kinder Wertschätzung und Anerkennung ihrer Gestaltungsideen erfahren. Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung und fördern die personale Kompetenz. Den Kindern stehen verschiedene Materialien zur Verfügung: Papier, Pappe, Naturmaterialien, Zeitungen, Farben usw. Der Weg führt vom spielerischen Umgehen über das Experimentieren zum schöpferischen Tun. Alle Kinderbilder und Zeichnungen erfahren in unserer Einrichtung Wertschätzung.

Starke Kinder

Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheit, sie ist ein Zustand von körperlichem, seelischem, geistigem und sozialem Wohlbefinden.

Bewegung ist stark verbunden mit Fühlen und Denken. Durch Bewegung werden Denkprozesse der Kinder angeregt, die natürliche Bewegungsfreude der Kinder unterstützt, die motorischen Fähigkeiten gestärkt, sowie eine gesunde Entwicklung gewährt.

Folgendes tun wir im Einzelnen, damit die Kinder gesund, stark und selbstbewusst werden:

  • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung zweckmäßiger Kleidung
  • Anbieten von Obst und Gemüse
  • Ausgewogenes Mittagessen
  • Mittagsschlaf, Ruhezeiten zwischendurch

Beteiligung der Kinder

"Die Kinder sind der Fortschritt selbst - vertraut dem Kinde" (Rainer Maria Rilke)

Beteiligung bedeutet Partizipation im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Das Alter spielt für die Beteiligung keine Rolle, lediglich die Form der Beteiligung sollte dem Alter der Kinder angemessen sein.

Beteiligung der Kinder muss nicht auf einem verbalen Dialog beschränkt sein, je jünger die Kinder sind, desto wichtiger ist das Beobachten der Signale, die sie durch Mimik, Gestik und Körpersprache aussenden.

Kinder bringen einen Reichtum an Ideen und Perspektiven ein, welche wir aufnehmen und in praktischer Form umsetzen.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

"Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren" (Maria Montessori)

Unsere erzieherische Haltung bezieht die Kinder in die für sie altersentsprechenden Entscheidungsprozesse mit ein. Wir befürworten in der Partizipation, die Mitgestaltung und Mitentscheidung eines Kindes bei der Gestaltung des Tagesablaufes. Durch anregendes Spielmaterial, die Flexibilität auch den Gruppenraum zu wechseln, möchten wir für die Kinder eine Umgebung schaffen, in der sie ihre individuellen Lernwege gehen können. Allein die Gestaltung des Morgenkreises, indem die Kinder Lieder selbst wählen dürfen, Vorschläge machen können, sich äußern können und ihnen genug Zeit gegeben wird und sie gehört werden, bedeutet für die Kinder ein großes Maß an Mitspracherecht.

Auch Kinder, die sich verbal noch nicht ausdrücken könne, zeigen durch eine ganz klare Mimik und Gestik, ob sie zufrieden sind oder nicht. Die Bezugspersonen in den Einrichtungen erkennen ganz deutlich die Signale. So zeigt jedes Kind Vorlieben und Abneigungen, z. B. beim Mittagessen und kann sich dazu in seinen Möglichkeiten äußern.

Wir sind dankbar und offen für jede Rückmeldung von Seiten der Eltern, die als Sprachrohr für ihre Kinder fungieren. Das Feedback macht es uns möglich, Änderungen, Verbesserungen und Wünsche aufzunehmen und diese nach Möglichkeit umzusetzen.

Auch die alljährliche Elternbefragung ist ein bewährtes Mittel, zu reflektieren und Anregungen zu geben.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen (UN- Behindertenrechtskonvention).

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann.

Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln, soweit das in der Praxis umsetzbar ist, danach aus.

Selbstbestimmtes Spielen und Lernen

"Jedes Kind braucht seinen Fähigkeiten entsprechend angemessenen Raum; allerdings immer groß genug, den nächsten Entwicklungsschritt zuzulassen." (Emmi Pickler)

Spielen und Lernen sind keine Gegensätze. Spielen ist die elementarste Form des Lernens, in der Kinder Erfahrungen und Lernprozesse verarbeiten können. Was für das Kind das Freispiel ist, ist für uns Erwachsene die Arbeit. Die Kinder haben die Möglichkeit in der Freispielzeit selbstständig zu entscheiden mit wem, mit was, wie lange und wo (je nach Räumlichkeiten) sie spielen möchten.

Das Personal begleitet diese Zeit durch aktives Mitspielen. In dieser Zeit werden vor allem soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Konfliktfähigkeit, gegenseitige Hilfestellung erlernt und vertieft.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

"Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich" - Rudolf Steiner

Uns ist es wichtig, unsere Arbeit so transparent wie nur möglich für Sie zu gestalten. Damit Sie einen Einblick bekommen, was wir gemeinsam mit ihrem Kind am Tag erlebt, erlernt und neu entdeckt haben, hängt in unserem Garderobenbereich ein Tagesrückblick.

Einblick in den Tagesablauf erhalten Sie zudem über unsere Aushänge vor der Gruppentüre.

Zusätzliche Informationen über die nächste Zeit erhalten Sie durch Aushänge an der Infowand.

Besondere Aktionen wie Ausflüge, Spaziergänge und Feiern werden durch Aushänge bekannt gegeben.

Individuell gestalten wir mit jedem Kind einen Portfolio - Ordner, mit Fotos der pädagogischen Arbeit und Entwicklungsabläufen.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen bildet eine wesentliche Grundlage für unser pädagogisches Handeln in der Krippe. Sie gibt uns Einblick in die Entwicklung und das Lernen des Kindes, informiert über Verlauf und Ergebnis von Entwicklungs- und Bildungsprozessen. Beobachtungen werden in einem Beobachtungsbogen, welche der Altersstufe entsprechend ausgerichtet ist, festgehalten und sind die Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern im Rahmen einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Diese Gespräche werden protokolliert, mit den Eltern reflektiert und absolut vertraulich behandelt.

Wir bieten ihnen einmal im Jahr ein großes Entwicklungsgespräch und regelmäßige Sprechzeiten an.

Wo es notwendig ist werden Fördermaßnahmen eingeleitet, oder in Zusammenarbeit mit den Eltern, Fachdienste eingeschaltet. Wir kooperieren mit dem mobilen heilpädagogischen Fachdienst, dem Gesundheitsamt, der Erziehungsberatungsstelle und dem Jugendamt.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

"Nichts kann den Menschen mehr stärken als das Vertrauen, das man ihm entgegen bringt." - Paul Claudel

Die Vermittlung von Werten und Normen findet sich in unserer täglichen Arbeit mit Kindern, Personal und Eltern stets wieder. Als pädagogische Fachkräfte sind wir Vorbilder und verpflichtet wertschätzend miteinander umzugehen. Wir berücksichtigen die Unterschiede der verschiedenen Religionen und Kulturen, da immer mehr Kinder aus anderen Kulturkreisen unsere Einrichtung besuchen. Gerne nutzen wir den Erfahrungsschatz der Eltern als wertvolle Unterstützung und bieten auch für diese entsprechende Orientierung in den Wertvorstellungen des neuen Lebensumfeldes an.

Klare Regeln, fest umrissene Grenzen und unsere Vorbildwirkung tragen dazu bei, dass auch schon die Krippenkinder Achtung vor Menschen, Tieren, Pflanzen und Dingen entwickeln.

Ziel ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Wertigkeit der eigenen Person und der Wertigkeit anderer Menschen, sowie der Umwelt zu entwickeln und in diesem Zusammenhang Mitgefühl und Einfühlungsvermögen aufbringen zu können.

Wir begleiten die Kinder dabei zu lernen Konflikte aushalten und austragen zu können und bereit zu sein, gemeinsam Lösungen zu finden, die eignen Interessen durchzusetzen, Nachsicht zu üben und auch Nachgeben zu lernen.

Beteiligung der Eltern


Unser Ziel ist es, das Sie als Familie und wir als Krippe offen füreinander sind, zusammenarbeiten und unsere Erziehungsvorstellungen austauschen und zum Wohl der Kinder kooperieren.

Zudem findet einmal im Jahr in allen städtischen Kindertageseinrichtungen eine anonyme Elternbefragung statt. Hier können Sie unsere pädagogische Arbeit bewerten und Wünsche äußern. Das Team versucht im Rahmen der Möglichkeiten die Anregungen und Ideen umzusetzen.

Die Auswertung der Befragung ist für alle Eltern ersichtlich.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.

Kindergarten Schatztruhe

Die Stadt Ingolstadt ist als Träger der Städtischen Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und der Horte verantwortlich für die Betriebsführung, die Finanzierung und die Qualitätssicherung der Häuser.

Sie übernimmt die Verantwortung für die Beachtung und Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen (z. B. Grundgesetz, SGB VIII, BayKiBiG, BayIntG und der Ausführungsverordnung AVBayKiBiG), sowie der UN Kinderrechtskonvention (1989) und der UN Behindertenrechtskonvention (2009).  

Die pädagogische Konzeption aller städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP), der als Grundlage der pädagogischen Arbeit im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) verankert ist und an der Handreichung Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren, sowie der Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit und der pädagogischen Empfehlung für die Arbeit in bayerischen Horten.

Wir gehen hierbei davon aus, dass das Kind von Geburt an seine Entwicklung und Bildung aktiv mitgestaltet. Die natürliche Wissbegier des Kindes wird dabei als wertvolle Voraussetzung angesehen. Die Kita bietet dazu, eine in Bezug auf die personalen, sozialen und physischen Kompetenzen, anregende Umgebung die eine gute Voraussetzung für Lernen und Entwicklung darstellt. Wichtig ist uns dabei, das Spiel als die elementarste Form des Lernens anzusehen. In einer wertschätzenden Atmosphäre kann sich das Kind seinem individuellen Stand entsprechend entwickeln.

Das Kind kommt in den Kindergarten

Vor dem eigentlichen Kindergartenbesuch findet für die „neuen" Eltern ein Informationselternabend statt. Hier werden pädagogische Schwerpunkte erläutert und die Eingewöhnungszeit sowie Fragen, Sorgen, Wünsche besprochen. In einer aktuellen Informationsmappe, welche neue Eltern erhalten ist alles, was am Informationsabend besprochen wurde, zusammengefasst und kann somit  jederzeit nachgelesen werden.

Der Übergang aus der Familie in die Kindertagesstätte bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung für seine Fähigkeiten, sich an neue Umgebungen anzupassen und Beziehungen zu fremden Personen aufzubauen. Um den Kindern und Eltern diesen Übergang zu erleichtern und problematische Entwicklungen vorzubeugen, gibt es in unserer Kita die Eingewöhnungsphase. Ziele während der Eingewöhnung in jeder Altersstufe:

  • Trennung von den vertrauten Personen und der vertrauten Umgebung durch einen sanften Übergang erleichtern.
  • Zutrauen des Kindes gewinnen, ihm ermöglichen, die neuen Bezugspersonen kennen zu lernen und zu akzeptieren, während die vertrauten Personen noch in Reichweite sind.
  • Das Kind in seinen Besonderheiten kennen lernen (Gewohnheiten, Rituale)
  • Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Erzieherinnen aufbauen.
  • Transparenz der pädagogischen Arbeit.
  • Grundstein legen, für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse des Kindes.

Die Eingewöhnungsphase ist ein Prozess, welcher individuell auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt wird. Die Eingewöhnungszeit verläuft jedes Jahr unterschiedlich und ist dann abgeschlossen, wenn die Erzieherinnen als sichere Basis akzeptiert werden, d. h. wenn das Kind sich von dem Bezugspersonal  trösten und beruhigen lässt.

Die ganze Kindergartenzeit ist Vorbereitung auf das Leben und damit auch auf die Schule. Im letzten Kindergartenjahr erhält die Gruppe der Vorschulkinder besondere, an schulischen Fertigkeiten orientierte Angebote und Aufgabenstellungen. Inhalte der Vorschule:

  • mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich
  • sprachliche Fähigkeiten   
  • Wahrnehmungsschulung und kognitive Fertigkeiten
  • motorische Entwicklung
  • Konzentration und Ausdauer
  • Gesundheitserziehung
  • soziale und emotionale Kompetenzen
  • Verkehrserziehung
  • Umwelterziehung
  • Sonstiges: Erste Hilfe Kurs, Besuche verschiedener Einrichtungen: Bücherei, Polizei, Feuerwehr, Wasserwacht, Theater…

Die gezielte Vorschularbeit wird einmal in der Woche von einer Erzieherin durchgeführt. Zusätzlich arbeiten die Kinder nach eigenem Ermessen täglich im für sie eingerichteten Vorschulzimmer.

Für eine gute Schulvorbereitung ist die Zusammenarbeit von Eltern, KiTa und der Schule besonders wichtig. Im Gespräch mit den Eltern werden der aktuelle Entwicklungsstand, die Schulfähigkeit und Möglichkeiten zur Vorbereitung besprochen.

Die mittleren Kinder haben in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit an einem Projekt bei unserem ehrenamtlichen Mitarbeiter teilzunehmen. Es werden altersgemäße Themen aufgegriffen und mit den Kindern bearbeitet.

Um die Eingewöhnungszeit den neuen Kindern so leicht wie möglich zu gestalten, nimmt sich die Bezugserzieherin besonders viel Zeit und begleitet die Kinder einfühlsam durch das erste Kindergartenjahr.

Elternabend mit der Schule

Für die Eltern der angehenden Schulkinder findet im regelmäßigen Turnus ein Elternabend zum Thema Schulfähigkeit statt.

5-6-mal im Jahr kooperiert unsere Kita mit der Grundschule Haunwöhr. Es finden sogenannte Arbeitskreise statt, in denen neue Gesetzgebungen, Richtlinien sowie der Lehrplan der 1. Klasse besprochen werden.

Zur Vorschularbeit gehören bei Bedarf regelmäßige Gespräche mit Lehrerinnen und Lehrern über die Kinder, die in die Schule kommen, bzw. die inzwischen die erste Klasse besuchen. Voraussetzung dafür ist die vorherige Einwilligung der Eltern. Selbstverständlich werden die Eltern über die Gesprächsinhalte informiert.

Pädagogischer Schwerpunkt

"Auf der Suche nach Schätzen" bedeutet für die Kinder und uns, sich immer wieder auf die Suche nach neuen, spannenden und kreativen Wegen zu machen. Unser Motto: "..., denn ich bin ein Schatz" beinhaltet unsere Kita-Philosophie: Kinder sind Schätze!  Durch einen freundlichen Umgang miteinander und eine entspannte Atmosphäre sollen die Kinder  sich wohl fühlen. Jedes Kind wird als eigenständige Person wahrgenommen und respektiert.

Wir verstehen unseren Bildungsauftrag darin, die Kinder in ihren Fähigkeiten ganzheitlich zu unterstützen, sie stark zu machen für das Leben und selbst offen zu sein für Lernerfahrungen.

Die Schwerpunkte unserer Arbeit richten sich nach dem Bayer. Bildungs- und Erziehungsplan.

Die sprachliche Kompetenz zieht sich hierbei durch alle pädagogischen Bereiche und ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bildungsarbeit. Durch situationsorientiertes Arbeiten haben die Kinder die Möglichkeit vorhandene Fähigkeiten weiter auszubauen.

Aufgrund der  Einteilung in Mini-, Maxi- und Vorschulgruppen lernen die Kinder  altershomogene und gruppenübergreifende Strukturen kennen.

Während der Freispielzeit begegnen sich die Kinder in den Gruppen- und Zwischenräumen, im Gangbereich oder im Garten.

Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder

„Die Würde des Menschen ist unantastbar".

So lernen wir miteinander Achtung anderer Kulturen und deren religiösen Hintergrund. Wir fördern im Kind das natürliche und gesunde Gespür für Mensch, Tier und Natur. Es soll sensibilisiert werden diese zu achten und zu schützen.

  • Deshalb legen wir in unserer pädagogischen Arbeit sehr viel Wert auf Rituale und Feste im Jahreskreis, den Tagesablauf und den Jahresverlauf.
  • St. Martin
  • Adventsfeier, Nikolaus -  und Weihnachtsfeier
  • Fasching
  • Ostern
  • Geburtstage

Die Kinder sind Mitgestalter unserer pädagogischen Arbeit -  so lassen sich emotionale und soziale Kompetenzen nicht wegdenken. Diese sind Voraussetzung, um sich in die Gemeinschaft, auf Regeln und Rituale einzulassen.

Sprach- und medienkompetente Kinder

Eine gemeinsame Sprache zu sprechen, ist wohl die wichtigste Grundlage für Kinder, um zeigen zu können, was sie interessiert. Manchmal reichen ihre Sprachkenntnisse noch nicht dafür aus. Mit gezielten Angeboten wie Vorlesen, Reimen, Gedichten, Märchen und Bilderbüchern  bewirken wir hier eine positive Entwicklung.

Kinder sollen lernen, sich angemessen in der deutschen Sprache, sowie durch Mimik und Körpersprache auszudrücken, längeren Darstellungen oder Erzählungen zu folgen und selbst Geschichten zusammenhängend zu erzählen. Dadurch werden  Wortschatz, Begriffs- und Lautbildungen, Satzbau und sprachliche Abstraktionen entsprechend ihrem Entwicklungsstand erweitert und verfeinert.

Bei der Suche nach neuem Wissen erlernen die Kinder den Umgang mit PC, Digitalkamera und anderen Medien. Ein digitaler Bilderrahmen präsentiert in Bildform viele Erlebnisse der Kinder und regt zum Erzählen an.

Fragende und forschende Kinder

Um diesen Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit umsetzen zu können, gehen wir davon aus, dass jedes Kind den Drang zum Forschen verspürt und dass dieser Forscherdrang der Motor kindlicher Lernprozesse ist.

Neugier ist die erste und wichtigste Voraussetzung, um Neues kennen zu lernen, unbekanntes Terrain zu betreten und zu experimentieren mit dem, was man nicht kennt. Neues ausprobieren bringt Aufregung und Spaß, weckt schlummernde Talente, macht die Arbeit attraktiver, fördert die geistige Beweglichkeit der Einzelnen und die Zusammenarbeit im Team und treibt die Entwicklung insgesamt voran.

Wir unterstützen die Kinder dabei, Fragen zu stellen und durch eigene Untersuchungen und Forschungen Antworten zu finden.

Die Interessen der Kinder werden bei uns ernst genommen und diskutiert. Das fördert die Wertschätzung untereinander. Es entstehen Projekte, in denen die Kinder sich Wissen durch selbst Erlebtes aneignen können. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass durch die Projektarbeit die Kinder Erlerntes viel besser verinnerlichen können.

Ausflüge in die Natur oder an Orte, die ein bestimmtes Thema aufgreifen unterstützen hier unser Vorhaben. Zum Beispiel können bei Spaziergängen, Museumsbesuchen oder Ausflügen Fragen direkt vor Ort geklärt werden. Ebenso holen wir uns Unterstützung bei Experten und Fachleuten, indem wir sie in unsere Einrichtung einladen, um mehr zu einem Thema zu erfahren.

Einmal im Jahr bieten wir Naturtage an, an denen wir Ingolstadt erkunden und die Natur erforschen.

Künstlerisch aktive Kinder

Angeregt durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur entfalten Kinder ihr kreatives und künstlerisches Potential und ihr Urteilsvermögen. Sie lernen nicht nur eigene, sondern auch fremde Kulturerzeugnisse und ungewohnte künstlerische Ausdrucksformen anerkennen und schätzen.

Ästhetische Bildung ist vor allem die Bildung von sinnlicher Wahrnehmung und Kreativität. Im kreativ-gestalterischen Bereich bieten wir genügend Zeit, Raum, Möglichkeiten und Anreize bei denen Kinder ihre Vorlieben, Begabungen und Interessen entdecken und vertiefen können.

Kinder handeln von Geburt an musikalisch. Daher ist die Musik ein wichtiger Bestandteil ihrer Erlebniswelt. Um dies zu unterstützen bieten wir vielfältige Angebote wie z. B. Klanggeschichten, Lieder singen, Gestalten und Ausprobieren von Instrumenten, Tänze, rhythmische Bewegungserziehung und Hören von Musikmedien an.

Des Weiteren findet in unseren Räumen musikalische Früherziehung durch die städt. Musikschule statt.

Starke Kinder

Die Bewegung zählt zu den grundlegenden Betätigungs- und Ausdrucksformen von Kindern. Der natürliche Bewegungsdrang hilft ihnen, sich selbst und ihre Umwelt einfacher zu „begreifen“.  Bei uns findet Bewegung täglich und so oft wie möglich im Freien statt.

Außerdem steht die Turnhalle den Kindern in Kleingruppen während der Freispielzeit zur Verfügung. Regelmäßig werden gezielte Turnangebote von den Erzieherinnen angeboten, an denen die Kinder freiwillig teilnehmen können.

Gesundheit ist mehr als nur das Freisein von Krankheiten. Die Kinder lernen Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen. Beim Essen lernen wir das Gespür für Hunger und satt sein zu entwickeln, sowie Esskultur und Tischmanieren kennen. Die Gesundheitserziehung beinhaltet die Pflege des eigenen Körpers wie Händewaschen (vor dem Essen, nach dem Toilettengang) und Nase putzen. Jedes Jahr kommt ein Zahnarzt in die Einrichtung und zeigt den Kindern wie sie ihre Zähne richtig putzen. Die Vorschulkinder besuchen jährlich die Zahnarztpraxis.

Nach dem Motto „Hilf mir es selbst zu tun“ unterstützen wir das eigenständige Handeln der Kinder. So können sie ihre Fertigkeiten weiter ausbauen und ihr Selbstbewusstsein durch die positiven Entwicklungsschritte stärken.

Selbstbestimmtes Spielen, Handeln und Lernen

Das Freispiel ist für Kinder die elementarste Form des Lernens. Sie steht für unsere pädagogische Arbeit im Vordergrund und ist für uns von großer Bedeutung. Hierbei entscheiden die Kinder mit wem, wann und wo sie spielen möchten.

Die Entwicklung von Sprachkompetenzen, soziale Fertigkeiten und  auch die Fähigkeit Lernprozesse zuzulassen sind ein wichtiger Baustein des Freispiels. Wir unterstützen die Kinder dabei, indem wir ihnen den Raum und die Zeit dafür geben, sie beobachten und ihre Interessen erkennen. Dies bildet die Grundlage für das gesamte pädagogische Handeln.

Auch entscheidet das Kind, wann und mit wem es seine Brotzeit einnehmen möchte. Durch die gleitende Brotzeit bieten wir den Kindern einen Rahmen, in dem sie diese ausüben können. Auch schulen die Kinder so ihr Körperbewusstsein „was brauche ich und wann.“

Beteiligung der Kinder

Die Kinder sind durch vielfältige Möglichkeiten an der Entscheidungsfindung beteiligt.

In Kinderkonferenzen  und Gesprächsrunden können sich die Kinder zu verschiedenen Themen äußern und beteiligen sich an der Planung und Gestaltung von Projekten.

Die elementaren Interessen und  Vorschläge der Kinder werden vom Betreuungspersonal mit aufgenommen und gemeinsam  mit der Gruppe beraten. Sie lernen hierbei Gesprächsregeln wie aktives Zuhören und andere ausreden zu lassen kennen, ebenso auch Verantwortung für sich selbst und für andere zu übernehmen.

Wenn der Alltag Kleinprojekte erschafft, werden diese mit den Kindern aufgegriffen.

Beschwerdemöglichkeiten für Kinder

Kinder haben das Recht auf eine eigene Meinung, sowie das Recht, ihre eigene Meinung mitzuteilen.

Wir wollen das Ausdrücken von Gefühlen, Meinungen und Beschwerden unterstützen. Beschwerdeformen der Kinder beginnen schon in jungen Jahren bei Weinen, "Bocken" und Ähnlichem. Mit zunehmendem Alter werden Beschwerden hauptsächlich verbal geäußert, z. B. im Morgenkreis (Kinderkonferenz), im Spiel, von Kind zu Kind mit der Erzieherin als Moderator oder im persönlichen Gespräch mit den Erziehern.

Um diese Beschwerdemöglichkeiten überhaupt zu ermöglichen, muss das pädagogische Personal mit gutem Vorbild vorangehen und eine offene Atmosphäre schaffen. Wir möchten den Kindern das Gefühl geben, dass ihre Meinung wichtig ist und wir Wert auf sie legen. Außerdem gestehen wir den Kindern gegenüber eigene Fehler ein und entschuldigen uns gegebenenfalls. So hat das Kind ein Erfolgserlebnis und merkt, dass seine Beschwerde "angekommen" ist und Wirkung gezeigt hat.

Kinderschutz

Die Städtischen Kindertageseinrichtungen sind geschützte und sichere Räume für Kinder. Die Mitarbeiter*Innen sind sich der besonderen Verantwortung für das Wohl der Kinder bewusst, reagieren frühzeitig und sensibel auf Gefährdungsanzeichen und haben ein Handlungskonzept, wie in einer Gefährdungssituation vorzugehen ist. Dabei ist die frühzeitige Einbeziehung der Eltern sicher zu stellen und  auf die Beseitigung der Gefährdung hinzuwirken. In Kooperation mit den jeweiligen Beratungsdiensten können entsprechende Hilfsangebote gemacht werden bzw. kindeswohlsichernde Maßnahmen eingeleitet werden (§ 8a ff SGB VIII).

Kinder haben ein eigenständiges Recht auf altersentsprechende Beteiligung und  ein Recht sich in eigenen Angelegenheiten zu beschweren. Das Beschwerderecht gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sorgen und Anliegen  den pädagogischen Mitarbeiter*Innen anzuvertrauen und dabei die Erfahrung zu machen, ernst genommen zu werden und Hilfe zu erhalten. Sie wissen, an wen sie sich wenden können und wie mit ihren Anliegen umgegangen wird. Das pädagogische Personal ist dafür verantwortlich eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder trauen, sich für die eigenen Interessen einzusetzen und das Recht der Beschwerde für eigene Belange wahrzunehmen.

Inklusion und Vielfalt

Inklusion ist ein Menschenrecht und eröffnet den Weg für Vielfalt, Zugewinn und Chancengleichheit. „In der Behindertenrechtskonvention geht es nicht mehr um die Integration von Ausgegrenzten, sondern darum, von vornherein allen Menschen die uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten zu ermöglichen „(UN- Behindertenrechtskonvention)“.

Jedes Kind verfügt über Fähigkeiten, welche die Gemeinschaft in unseren Kindertageseinrichtungen bereichern. Das Lernen wird reichhaltig und bietet allen Kindern gleiche Entwicklungschancen, egal welchen Geschlechts, welcher Herkunft und unabhängig von ihren körperlichen oder kognitiven Voraussetzungen.

Persönliches Potenzial findet Berücksichtigung, sodass sich das Kind in seiner Individualität wahrgenommen fühlt und seine Stärken entwickeln kann.

Die kulturelle Vielfalt in unseren Kindertageseinrichtungen spiegelt das reichhaltige Leben unserer Gesellschaft wider. Unser Bestreben richtet sich stets danach aus, dass Inklusion gelingen kann. Unsere Fachkräfte lassen sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes und seiner Familie ein und richten ihr pädagogisches Handeln danach aus.

Dokumentation der pädagogischen Arbeit

Durch vielfältige Dokumentationen machen wir unsere pädagogische Arbeit für die Eltern transparent wie z. B. digitaler Bilderrahmen, Aushänge mit Fotos und gestaltete Werke.

Elternbriefe und aktuelle Aushänge informieren die Eltern am „schwarzen Bett im Eingangsbereich“ über Aktivitäten und Termine. Zusätzlich bekommen alle Eltern den aktuellen Elternbrief durch die Elternpost (in Papier und E-Mail auf Wunsch).

Des Weiteren werden alle Dokumentationen in einem sogenannten Portfolio-Ordner gesammelt, der zum Durchblättern bereitsteht.

Beobachtung von Entwicklungsverläufen und deren Dokumentation

Die Beobachtung  der Entwicklungs- und Lernprozesse von Kindern ist eine der  Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit.

Um die Entwicklungsschritte der Kinder verfolgen zu können, werden verschiedene Beobachtungsbögen für jedes Kind angelegt, welche Einblick auf die sprachliche und kognitive Entwicklung geben. Diese und ergänzende Beobachtungen sind die Basis für die Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Bei zusätzlichem Förderbedarf und mit dem Einverständnis der Erziehungsberechtigten arbeiten wir mit Fachdiensten zusammen. Hierbei stehen wir Eltern beratend zur Seite.

Beteiligung der Eltern

In gemeinsamer Verantwortung mit den Eltern bilden wir eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft.

Um positive Entwicklungsbedingungen für jedes einzelne Kind zu schaffen, bieten wir einen Austausch über aktuelle Informationen an. Hierzu zählen Tür- und Angelgespräche sowie Eingewöhnungs- und terminierte Entwicklungsgespräche.

Eltern sind gerne eingeladen, den Kindern ihr Wissen und Können z. B. durch Kreativangebote, musizieren oder Vorlesestunden weiterzugeben. 

Elternabende bieten die Möglichkeit, andere Eltern der Gruppe kennen zu lernen oder auch Informationen zu pädagogischen Themen von Referenten zu erhalten.

Zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres wird der Elternbeirat gewählt, welcher die Arbeit des Kindergartens in der Planung und Durchführung aktiv unterstützt.

Zudem findet einmal im Jahr in allen städtischen Kindertageseinrichtungen eine anonyme Elternbefragung statt. Hier können Sie unsere pädagogische Arbeit bewerten und Wünsche äußern. Das Team versucht im Rahmen der Möglichkeiten die Anregungen und Ideen umzusetzen.

Die Auswertung der Befragung ist für alle Eltern ersichtlich.

Details zu unserer jeweils aktuellen Elternbefragung finden Sie hier.



Eindrücke aus der Kinderkrippe Schatztruhe

  • Kinderkrippe Schatztruhe 1 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 2 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 3 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 4 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 5 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 6 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 7 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 8 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 9 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 10 / 11
  • Kinderkrippe Schatztruhe 11 / 11

Eindrücke aus dem Kindergarten Schatztruhe

  • Kita Schatztruhe 1 / 17
  • Kita Schatztruhe 2 / 17
  • Kita Schatztruhe © Foto: Stadt Ingolstadt / Roessle 3 / 17
  • Kita Schatztruhe 4 / 17
  • Kita Schatztruhe 5 / 17
  • Kita Schatztruhe 6 / 17
  • Kita Schatztruhe 7 / 17
  • Kita Schatztruhe 8 / 17
  • Kita Schatztruhe 9 / 17
  • Kita Schatztruhe 10 / 17
  • Kita Schatztruhe 11 / 17
  • Kita Schatztruhe 12 / 17
  • Städtische Kita Schatztruhe 13 / 17
  • Städtische Kita Schatztruhe 14 / 17
  • Städtische Kita Schatztruhe 15 / 17
  • Städtische Kita Schatztruhe 16 / 17
  • Städtische Kita Schatztruhe 17 / 17